Jugendsprachen

Dynamiken und kulturelle Kontexte

Die sechste Internationale Konferenz zur Jugendsprache 2011

Seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist die linguistische Analyse der Sprech- und Schreibweisen von Jugendlichen innerhalb des Faches selbstverständlich geworden. Im Vordergrund steht kein idealisierter Sprecher, sondern lebensweltlich eingebundene SprecherInnen, die sich über Sprechstile Identitäten und Zugehörigkeiten zuschreiben und Situationen prägen. Kritische Lexikographie, Ethnographie der Kommunikation, Stilistik, Soziolinguistik, Semantik und neuerdings auch die Erforschung der Sprache des Internets bilden verschiedene Stränge der Beschäftigung.mit Jugendsprachen, die auf dieser Konferenz in Freiburg präsent sein werden.

Wann? Donnerstag, 31. März. 2011 - Samstag, 2. April. 2011
Wo? Universität Freiburg
KGI, Raum 1010
Platz der Universität 3
79098 Freiburg
Organisation Helga Kotthoff
Christine Mertzlufft

Jugendliche

Wichtige Daten

ab 3. Dezember 2010: Anmeldung

31. März bis 2. April 2011: Konferenz

Finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und DAAD
Unterstützt von kongress & kommunikation GmbH


Übernachtungsformular

Sie können dieses Formular nutzen und bis zum 28. Februar 2011 Ihre Übernachtung reservieren. Bitte füllen Sie es aus und senden Sie es per Fax oder Post an die

Insider Group AG
Am Bischofskreuz 1
79114 Freiburg
Fax: +49 (0) 761/88581-149


Plenarvorträge von:

  • Jannis Androutsopoulos, Hamburg (Freitag, 1. April, 9.00-10.00 Uhr)
    Jugendsprache als Struktur, Performanz und Ideologie.
  • Christa Dürscheid, Zürich (Freitag, 1. April, 17.30-18.30 Uhr)
    Jugendliche und informelle Schriftlichkeit
  • Penelope Eckert, Stanford (Donnerstag, 31. März, 10.30-11.30 Uhr)
    The emergence of adolescent language
  • Marjorie Goodwin, Los Angeles (Samstag, 2. April, 9.00-10.00 Uhr)
    Language Practices for Constituting the Local Social Order in peer groups
  • Jens Normann Jorgensen, Kopenhagen (Donnerstag, 31. März 17.30-18.30 Uhr)
    Who Has the Right to Do What With Whose Language? - Language Access and Availability Among Late Modern Urban Youth
  • Eva Neuland, Wuppertal (Samstag, 2. April, 12.00-13.00 Uhr)
    Die Erforschung der Jugendsprachen. Traditionelle und neue Themenfelder.

Referent(inn)en (u.a.):

  • Christine Bierbach, Mannheim
  • Esther Galliker, Winterthur
  • Inken Keim, Mannheim
  • Helga Kotthoff, Freiburg
  • Carmen Spiegel, Karlsruhe
  • Helmut Spiekermann, Freiburg
  • Jürgen Spitzmüller, Zürich
  • Janet Spreckels, Freiburg

Sektionen:

  • Ethnolekte und kulturelle Stilisierung
  • Soziale Netzwerke und Identitäten
  • Jugendsprache und Medien
  • Jugendsprachen im Kontakt
  • Jugendsprachforschung und Lehr-/Lernkontakte

Kulturelle Veranstaltungen:

  • Abendessen am Freitag, 1. April
  • Aufführung Jugendtheatergruppe am Donnerst, 31. März

Publikationen der beiden letzten Konferenzen:

  • Dürscheid, Christa/Spitzmüller, Jürgen (2006) (Hrsg.): Perspektiven der Jugendsprachforschung / Trends and Developments in Youth Language Research. (Sprache -- Kommunikation -- Kultur. Soziolinguistische Beiträge 3 ), Frankfurt: Lang.
  • Jørgensen, J. Normann (2009)(ed.): Vallah, Gurkensalat 4U & me! Current Perspectives in the Study of Youth Language. Frankfurt: Lang.